Mörlenbach liegt im Weschnitztal, ca. 10 km von Weinheim oder Heppenheim entfernt an der B38. Start des Natur-Kraft-Weges ist das Bürgerhaus beim Stadion im Zentrum der Gemeinde.
Der „1. Deutsche Geomantie-Natur-Kraftwanderweg“ führt durch die Natur um die Gemeinde und bietet an 14 Stationen Inspiration zum Natur-erleben. Initiiert wurde er von Dorisa Winkenbach zusammen mit dem Odenwaldclub.
Eine wirklich schöne Idee, nett umgesetzt; nur die Wegmarkierungen sind stellenweise noch etwas dürftig.
Alternativ kann man den Weg auch bei Auslassung der ersten Stationen zu einem Rundweg umgestalten; dazu parkt man am Wanderparkplatz Ebertsklingen bei Ober-Liebersbach, läuft dort die Autostraße ein Stück zurück Richtung Mörlenbach und folgt dabei den Wanderwegen 2 und 4 im gelben Kreis. Es geht an einer Grünschnittdeponie vorbei und eine Wohnstraße hinunter; unten scharf rechts in die Straße "Am Habsberg" einbiegen und der Kraftwegmarkierung folgen. Am Ende des Wegs kann man den Kraftweg ein Stück zurück gehen, dann links auf den Bo 2 einbiegen und ist schnell wieder am Ausgangspunkt.
Ein Beispiel einer Station:
Freitag, 2. Oktober 2009
Freitag, 18. September 2009
Die Waldbrudershütte bei Hirschhorn
Die Waldbrudershütte liegt im Ulfenbachtal; man kann sie von Hirschhorn aus über den Wanderweg H6 erwandern.
Bei der Waldbruderhütte handelt es sich um eine kleine Höhle, oder eher einen Felsüberhang. Beachtenswert ist eine in den Fels gehauene Figur. Der Ort liegt malerisch (wenn auch leider mit störenden Geräuschen der relativ nahen Straße) in einem steilen Waldstück eines engen Tales.
Leider ist sie vor einigen Jahrzehnten mutwillig zerstört worden, und man kann nur noch grobe Umrisse erkennen (s.u.); vorher sah Sie so aus. Abgüsse davon finden sich im Rathaus Hirschhorn und im Volkskundemuseum Heppenheim.
Über den Ursprung der Figur streiten sich die Gelehrten. Der Name "Waldbrudershütte" und die Sagen zu diesem Ort deuten darauf hin, dass hier einmal ein frommer Einsiedler gelebt haben könnte; vielleicht hat dieser diese Figur angefertigt oder anfertigen lassen. Der alte Name "Lengertel" (Leonhardstal) für diese Schlucht deutet darauf hin, dass es sich um den im süddeutschen Raum sehr beliebten "Bauernheilgen" Leonhard gehandelt haben könnte.
Sagen berichten, der Einsiedler selbst habe Leonhard geheißen; womöglich war er der verschollene Spross einer adeligen Familie.
Andere vermuten, dass es sich um eine alte keltische Kultstätte handelte, da die Figur Ähnlichkeit mit keltischen Darstellungen hat. Auch heißt es, dass gerade dort Leonhardsheiligtümer entstanden, wo früher keltischen Wassergöttern (laut H.-G. Morr: Teutates) geopfert wurde.
Da aber erste Erwähnungen der Figur erst ins Spätmittelalter fallen, spricht mehr für die erste Deutung. Wie ich uff Malle sehen konnte, gibt es sehr wohl aus Mittelalter und früher Neuzeit Steinzeugnisse, die "keltisch" aussehen.
Außerdem habe ich den frommen Waldbruder fotografiert...

Viel mehr zu dieser Sehenswürdigkeit findet man hier auf einer wirklich tollen und ausführlichen Seite!
Bei der Waldbruderhütte handelt es sich um eine kleine Höhle, oder eher einen Felsüberhang. Beachtenswert ist eine in den Fels gehauene Figur. Der Ort liegt malerisch (wenn auch leider mit störenden Geräuschen der relativ nahen Straße) in einem steilen Waldstück eines engen Tales.
Leider ist sie vor einigen Jahrzehnten mutwillig zerstört worden, und man kann nur noch grobe Umrisse erkennen (s.u.); vorher sah Sie so aus. Abgüsse davon finden sich im Rathaus Hirschhorn und im Volkskundemuseum Heppenheim.
Über den Ursprung der Figur streiten sich die Gelehrten. Der Name "Waldbrudershütte" und die Sagen zu diesem Ort deuten darauf hin, dass hier einmal ein frommer Einsiedler gelebt haben könnte; vielleicht hat dieser diese Figur angefertigt oder anfertigen lassen. Der alte Name "Lengertel" (Leonhardstal) für diese Schlucht deutet darauf hin, dass es sich um den im süddeutschen Raum sehr beliebten "Bauernheilgen" Leonhard gehandelt haben könnte.
Sagen berichten, der Einsiedler selbst habe Leonhard geheißen; womöglich war er der verschollene Spross einer adeligen Familie.
Andere vermuten, dass es sich um eine alte keltische Kultstätte handelte, da die Figur Ähnlichkeit mit keltischen Darstellungen hat. Auch heißt es, dass gerade dort Leonhardsheiligtümer entstanden, wo früher keltischen Wassergöttern (laut H.-G. Morr: Teutates) geopfert wurde.
Da aber erste Erwähnungen der Figur erst ins Spätmittelalter fallen, spricht mehr für die erste Deutung. Wie ich uff Malle sehen konnte, gibt es sehr wohl aus Mittelalter und früher Neuzeit Steinzeugnisse, die "keltisch" aussehen.
Außerdem habe ich den frommen Waldbruder fotografiert...
Viel mehr zu dieser Sehenswürdigkeit findet man hier auf einer wirklich tollen und ausführlichen Seite!
Freitag, 26. Juni 2009
Bürgstädter Berg
Bürgstadt liegt am Main bei Miltenberg ; den Bürgstädter Berg kann man am besten über den Wanderparkplatz "Stutz" oberhalb des Ortes erwandern (u.a. Markierung gelbes L).
Dieser Teil des äußerst nord-östlichen Odenwaldes gehört zu Mainfranken in Bayern; der Main bildet ungefähr die Grenze zwischen Odenwald und Spessart.
Ein sehr spannender Berg mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, der auch schöne Aussichten in das Maintal ermöglicht. Neben einer modernen Marienkapelle findet man hier auch die Ruine der nie fertig gestellten Centgrafenkapelle; der damalige Bürgstädter Centgraf Leonhard Gackstadt wollte sich mit dieser frommen Stiftung 1629 hervortun, allerdings verhinderte der 30jährige Krieg die Fertigstellung. Dass eben jener Centgraf auch für zahlreiche Hexenprozesse in Bürgstadt verantwortlich war, lässt diese missglückte Anbiederung an Gott in einem interessanten Licht erschienen.
Auf dem Bürgstädter Berg, der schon seit der Jungsteinzeit bewohnt war, findet sich auch eine keltische Ringwallanlage (vgl Heiligenberg bei Heidelberg); ein Teil ist rekonstruiert worden.
Außerdem gibt es auf dem Bürgstädter Berg zahlreiche Rohlinge von Mühlsteinen, Säulen und Sarkophagen, die - meist, weil sich bei der Vorbearbeitung Fehler im Stein zeigten und der Arbeitsprozess abgebrochen wurde - unvollendet geblieben waren. Das Gestein in der Region ist sehr hübsch, leuchtend rot und glitzernd.

Schon die Römer nutzen es, und so kann bei manchen Rohlingen nicht gesagt werden, ob sie von den Römern oder erst im Mittelalter begonnen wurden. In der Neuzeit glaubte man dann allerdings, diese Steine müssten von Riesen und Dämonen geschaffen worden sein, und meißelte zwecks Exorzierung christliche Symbolik hinein.

In der Romantik entstanden die hier und an anderen Stellen belegten Sagen, dass solche Steine von Riesen geschaffen oder benutzt worden seien; daher kommt der Ausdruck "Heune" (=Hühne = Riese).
Dieser Teil des äußerst nord-östlichen Odenwaldes gehört zu Mainfranken in Bayern; der Main bildet ungefähr die Grenze zwischen Odenwald und Spessart.
Ein sehr spannender Berg mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, der auch schöne Aussichten in das Maintal ermöglicht. Neben einer modernen Marienkapelle findet man hier auch die Ruine der nie fertig gestellten Centgrafenkapelle; der damalige Bürgstädter Centgraf Leonhard Gackstadt wollte sich mit dieser frommen Stiftung 1629 hervortun, allerdings verhinderte der 30jährige Krieg die Fertigstellung. Dass eben jener Centgraf auch für zahlreiche Hexenprozesse in Bürgstadt verantwortlich war, lässt diese missglückte Anbiederung an Gott in einem interessanten Licht erschienen.
Auf dem Bürgstädter Berg, der schon seit der Jungsteinzeit bewohnt war, findet sich auch eine keltische Ringwallanlage (vgl Heiligenberg bei Heidelberg); ein Teil ist rekonstruiert worden.
Außerdem gibt es auf dem Bürgstädter Berg zahlreiche Rohlinge von Mühlsteinen, Säulen und Sarkophagen, die - meist, weil sich bei der Vorbearbeitung Fehler im Stein zeigten und der Arbeitsprozess abgebrochen wurde - unvollendet geblieben waren. Das Gestein in der Region ist sehr hübsch, leuchtend rot und glitzernd.

Schon die Römer nutzen es, und so kann bei manchen Rohlingen nicht gesagt werden, ob sie von den Römern oder erst im Mittelalter begonnen wurden. In der Neuzeit glaubte man dann allerdings, diese Steine müssten von Riesen und Dämonen geschaffen worden sein, und meißelte zwecks Exorzierung christliche Symbolik hinein.

In der Romantik entstanden die hier und an anderen Stellen belegten Sagen, dass solche Steine von Riesen geschaffen oder benutzt worden seien; daher kommt der Ausdruck "Heune" (=Hühne = Riese).
Montag, 22. Juni 2009
Mittwoch, 27. Mai 2009
Burgruine Freienstein
In Gammelsbach, einem kleinen Ort ca. 5 km südlich von Beerfelden, an der B 45. Ein Wanderparkplatz in Gammelsbach ausgeschildert, von da ein paar hundert Meter auf dem Weg 1 zur Ruine.

Diese Burg wurde 1297 das erste Mal erwähnt; es ist unklar, wem sie damals gehörte. Ab 1400 herum war sie im Besitz der Grafen zu Erbach-Fürstenau. Nach einem großen Brand in Beerfelden wurde die Burg 1810 zum "Auschlachten" freigegeben.
Über diesen Brand in Beerfelden heißt es, kurz zuvor sei eine arme alte Zigeunerin bei schrecklichem Unwetter nach Beerfelden gekommen und habe um Obdach gebeten. Alle haben sie abgewiesen, nur der Schäfer, der außerhalb des Städtchens lebte, nahm sie auf. Aus Dank segnete sie sein Häuschen, und so blieb es als einer der wenigsten Bauten vom großen Brand 1810 verschont.
Einige Sagen spinnen sich um die Burg Freienstein selbst. So soll ein unheimlicher grauer Mann hier umgegangen sein, und auch zwei feurige Kutschen, jeweils gezogen von vier feurigen Rossen, wurden gesehen. In den Kutschen saßen Menschen, den Flammen aus Mund und Augen schossen.
Diese Burg wurde 1297 das erste Mal erwähnt; es ist unklar, wem sie damals gehörte. Ab 1400 herum war sie im Besitz der Grafen zu Erbach-Fürstenau. Nach einem großen Brand in Beerfelden wurde die Burg 1810 zum "Auschlachten" freigegeben.
Über diesen Brand in Beerfelden heißt es, kurz zuvor sei eine arme alte Zigeunerin bei schrecklichem Unwetter nach Beerfelden gekommen und habe um Obdach gebeten. Alle haben sie abgewiesen, nur der Schäfer, der außerhalb des Städtchens lebte, nahm sie auf. Aus Dank segnete sie sein Häuschen, und so blieb es als einer der wenigsten Bauten vom großen Brand 1810 verschont.
Einige Sagen spinnen sich um die Burg Freienstein selbst. So soll ein unheimlicher grauer Mann hier umgegangen sein, und auch zwei feurige Kutschen, jeweils gezogen von vier feurigen Rossen, wurden gesehen. In den Kutschen saßen Menschen, den Flammen aus Mund und Augen schossen.
Sonntag, 22. März 2009
Ruine Hirschburg und Schanzenköpfle
Die Ruinen Hirschburg und die Schanzenköpfle erwandert man am besten vom Wanderparklatz in Leutershausen (Hirschberg) aus. Dieser Parkplatz liegt, wenn man auf der B3 Heidelberg-Weinheim fährt, rechts oben, oberhalb des Ortskernes von Leutershausen. Am besten Richtung Friedhof fahren, daran vorbei und weiter nach oben. Man erreicht die Ruine über die Wanderwege 6 und den Burgenweg (B).
Die Hirschburg ist, ebenso wie das nahe Schanzenköpfle, schon sehr lange verlassen und verfallen. Viel weiß man nicht über die Burg; sie gehörte wohl dem Geschlecht der Hirschberger und wurde um 1200 erbaut. Das Geschlecht starb aus; der Ritterstand, der es übernahm, nannte sich allerdings auch "von Hirschberg". Wahrscheinlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurde die Burg verlassen; ob sie verfiel oder abgerissen wurde, ist nicht bekannt.
Viel ist von der Ruine nicht erhalten, nur wenige Mauerreste und ein Torbogen. Nichtsdestotrotz ein schönes Ausflugsziel mit - zumindest im laubfreien Winter - guten Fernblicken.

Es heißt, hier spuke ein Reiter ohne Kopf. Früher, zu den Zeiten der alten Hirschberger, hat dieser Mann seine Verwandten verraten und Feinden den Weg in die Burg gezeigt. Seine Familie wurde niedergemacht, doch auch er selbst kam bei dem Gefecht zu Tode. Als Strafe für seinen Verrat spukt er nachts um die Ruine herum.
Das Schanzenköpfle liegt, einige hundert Meter entfernt und weiter oben in den Hügeln, auch an den beschriebene Wegen. Hier findet man nur noch Wälle des ehemaligen Baus. Man geht davon aus, dass hier die Anfang des 12. Jahrhunderts erbaute Vorläuferburg der Hirschburg lag. Es gibt auch Spekulationen, dass die Hirschburg oder das Schanzenköpfle Vorläufer der Strahlenburg waren; anderswo las ich, das Schanzenköpfle sei vielleicht nur ein Wachturm gewesen, keine eigenständige Burg.
Nahe des Schanzenköpfle findet man alte Grenzsteine von 1790, die das Hirschgeweih zeigen.
Die Hirschburg ist, ebenso wie das nahe Schanzenköpfle, schon sehr lange verlassen und verfallen. Viel weiß man nicht über die Burg; sie gehörte wohl dem Geschlecht der Hirschberger und wurde um 1200 erbaut. Das Geschlecht starb aus; der Ritterstand, der es übernahm, nannte sich allerdings auch "von Hirschberg". Wahrscheinlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurde die Burg verlassen; ob sie verfiel oder abgerissen wurde, ist nicht bekannt.
Viel ist von der Ruine nicht erhalten, nur wenige Mauerreste und ein Torbogen. Nichtsdestotrotz ein schönes Ausflugsziel mit - zumindest im laubfreien Winter - guten Fernblicken.
Es heißt, hier spuke ein Reiter ohne Kopf. Früher, zu den Zeiten der alten Hirschberger, hat dieser Mann seine Verwandten verraten und Feinden den Weg in die Burg gezeigt. Seine Familie wurde niedergemacht, doch auch er selbst kam bei dem Gefecht zu Tode. Als Strafe für seinen Verrat spukt er nachts um die Ruine herum.
Das Schanzenköpfle liegt, einige hundert Meter entfernt und weiter oben in den Hügeln, auch an den beschriebene Wegen. Hier findet man nur noch Wälle des ehemaligen Baus. Man geht davon aus, dass hier die Anfang des 12. Jahrhunderts erbaute Vorläuferburg der Hirschburg lag. Es gibt auch Spekulationen, dass die Hirschburg oder das Schanzenköpfle Vorläufer der Strahlenburg waren; anderswo las ich, das Schanzenköpfle sei vielleicht nur ein Wachturm gewesen, keine eigenständige Burg.
Nahe des Schanzenköpfle findet man alte Grenzsteine von 1790, die das Hirschgeweih zeigen.
Montag, 2. März 2009
Bombach
Das Bombachtal zweigt von der Bergstraße zwischen Heppenheim und Laudenbach jenseits der Weinberge Richtung Juhöhe nach Osten ab. Man erreicht es über den Wanderweg H3.
Ein kleines Tal, verwunschen und nicht leicht zu erreichen. Hier wohnt der Bombachgeist, der alle, die hier Unfug treiben, zu viel Lärm veranstalten oder gar Bäume beschädigen oder Holz sammeln wollen, in die Irre führt. Er soll einem Förster einmal gesagt haben, die Menschen können ja überall im Wald herum laufen, sie sollten aber dieses Tal in Ruhe lassen.
Tatsächlich sind im Bombachtal mehrere Ruhezonen eingerichtet worden, die man nicht betreten sollte, da sie dem Schutz der Tiere und Pflanzen dienen. Bitte beherzigt das!
Ich gebe zu, wir sind in eine Zone ein Stückchen hineingegangen, doch dann fing ein lautes, unheimliches Bellen an, und ein großer, stattlicher Rehbock sah von den Hängen zu uns herab und brüllte uns an.
Schnell gingen wir zurück und baten den Bombachgeist um Verzeihung.
Manche sagen, der Bombachgeist sei in Wahrheit identisch mit dem Mordche. Das Mordche war ein Mann, der versehentlich seinen Bruder erschlug und sich daher in den Wäldern um Heppenheim herum versteckte. Viele Diebe und Tagediebe, Obdachlose und Räuber haben früher hier in Wäldern des Odenwaldes gehaust und sich Höhlen in den Waldboden gegraben ; das Mordche wurde einer von ihnen und lebte im Bombachtal.
Er stahl und plünderte und wirkte dabei immer schreckenserregend, denn er fuchtelte viel mit einem großen Messer herum, tat aber keinem etwas zu Leide; der Name Mordche war daher spöttisch gemeint und diente nicht zuletzt dem Zweck, Kinder mit ihm zu erschrecken ("Dann holt dich des Mordche!").
Irgendwann verzieh ihm sein Vater seinen Totschlag und schickte Bekannte zum Mordche, um ihn heimzuholen. Der dachte aber, sie woltlen ihn gefangen nehmen, stürzte mit dem Messer auf sie zu - und wurde erschossen. Seine letzten Worte sollen gewesen sein: "Mich aber begrabt hier in der Bombach, dort unter dem Fels, in dem Wald, der so lange mein einziger Freund war!"
Es heißt, das Mordche spuke hier im Wald.
Auch der Teufel trieb hier sein Unwesen; vor allem den Winzern in den nahen Weinbergen soll er übel mitgespielt haben. Dabei war er immer unsichtbar und konnte nicht gestellt werden. Doch die Winzer konten ihn mit Hilfe von Knodener Zauberern sichtbar machen und vertreiben, und bei der Flucht hinterließ er einen Fußabdruck seines Bocksbeins; vielleicht war es der hier?
Auch Elfen soll es hier geben. Aber die habe ich (noch) nicht gesehen.
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