Mittwoch, 27. Mai 2009

Burgruine Freienstein

In Gammelsbach, einem kleinen Ort ca. 5 km südlich von Beerfelden, an der B 45. Ein Wanderparkplatz in Gammelsbach ausgeschildert, von da ein paar hundert Meter auf dem Weg 1 zur Ruine.


Diese Burg wurde 1297 das erste Mal erwähnt; es ist unklar, wem sie damals gehörte. Ab 1400 herum war sie im Besitz der Grafen zu Erbach-Fürstenau. Nach einem großen Brand in Beerfelden wurde die Burg 1810 zum "Auschlachten" freigegeben.

Über diesen Brand in Beerfelden heißt es, kurz zuvor sei eine arme alte Zigeunerin bei schrecklichem Unwetter nach Beerfelden gekommen und habe um Obdach gebeten. Alle haben sie abgewiesen, nur der Schäfer, der außerhalb des Städtchens lebte, nahm sie auf. Aus Dank segnete sie sein Häuschen, und so blieb es als einer der wenigsten Bauten vom großen Brand 1810 verschont.

Einige Sagen spinnen sich um die Burg Freienstein selbst. So soll ein unheimlicher grauer Mann hier umgegangen sein, und auch zwei feurige Kutschen, jeweils gezogen von vier feurigen Rossen, wurden gesehen. In den Kutschen saßen Menschen, den Flammen aus Mund und Augen schossen.