Die Tromm ist ein Mittelgebirgszug von über 500 Metern, der sich am Weschnitztal entlang in den Odenwald hineinzieht. Die hier vorgestellten Sehenswürdigkeiten finden sich in der Nähe des Wanderparkplatzes Tromm. Dieser ist von Fürth im Odenwald über Hammelbach erreichbar (ausgeschildert) und nicht nur an Wochenenden ein beliebtes Wanderziel mit herrlicher Aussicht an klaren Tagen. Die vorgestellten Plätze finden sich entlang der Rundwanderwege 2 und 3.
Der Lindenstein

Leider nach meinem Wissen ohne besondere Sagen, lädt diese als Naturdenkmal klassifizierte Felsformation zum Klettern und Träumen ein.

Das Wildleuthäusel
Ähnlich wie bei den Wildweibchenstein und dem Wildleutestein heißt es auch von hier, dass hier einst wilde Leute wohnten. Es gibt mehrerer interessante Felsformationen hier (wer weiß, welche genau gemeint war, bitte melden!), die sehenswert sind. Woher diese Häufung von Sagen über wilde Leute im Odenwald kommen (es gibt noch einige weitere Orte, die ich hier noch nicht aufgeführt habe), bleibt Spekulation; haben sich bei der Christianisierung Heiden in den Wäldern versteckt? Oder waren es Flüchtlinge aus dem einen oder anderen Krieg, die dort hausten? Fahrendes Volk? Oder doch Feenwesen? Wer weiß...


Steine rund um den Irenenturm

An dieser Stelle möchte ich, ähnlich wie beim Teufelsstein bei Reichenbach, mal ein bisschen Gemecker loswerden. So wenig, wie ich politisch motivierte Schmierereien an Naturformationen nachvollziehen kann, so wenig kann ich religiös motivierten Farbschmiererein etwas abgewinnen - in diesem Fall würden Felsformationen mit christlichen Parolen beschmiert. Nebenbei - was soll es eigentlich bedeuten, "Komm Jesus" auf Steine zu schreiben?


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