Dienstag, 23. Januar 2007

Juhöhe

Hügelgräber, Opfersteine, Hundsköpfe und Bügeleisen auf der Juhöhe

Von der A5 Ausfahrt Heppenheim (zwischen Darmstadt und Weinheim) abfahren, in Heppenheim auf der B3 Richtung Weinheim, kurz vor Ortsende Heppenheim links bergauf Richtung Mörlenbach/Erbach/Juhöhe. Hügelgräber ab den Wanderparkplätzen "Teufelsstall" und "An der Lee" ausgeschildert.

Für die Opfersteine bis zur einzigen Kreuzung im Ort Juhöhe, dort von Heppenheim kommend links bis zum Wanderparkplatz "Frauenhecke". An den Hinweistafeln orientieren (u.a. Wanderwege mit der Markierung weißes Dreieck und weißes Kreuz zum Opferstein).

Die "Hundsköpfe" findet man unweit des Parkplatzes Frauenhecke.

Das Bügeleisen ist besser vom Wanderparkplatz beim Kreiswald/Albersbach (Abzweigung in Rimbach Mitte von der B38 hinauf nach Albersbach) zu erreichen.


Auf der Juhöhe gibt es neben einigen Hügelgräbern zwei auffällige Felsformationen – das "Bügeleisen" und die "Opfersteine". Letztere liegen direkt an den markierten Wegen (ca. 1 km vom Wanderparkplatz entfernt).

Über den Opferstein sagen die Odenwälder, dass der Teufel in ihm Kratzspuren hinterlassen habe; später behauptete man, die Rillen und "Schälchen" seinen für Opfergaben oder – die blutrünstige Variante – für das Blut von Menschenopfern hineingekratzt worden.



Wie man auf dem kleinen Bild sehen kann - mit etwas Phantasie kann man sogar einen Totenschädel in den Steinen entdecken.


Auch finden sich mehrere Hügelgräber in den Wäldern, dazu noch einige andere interessante Felsformationen wie die "Hundsköpfe", angeblich versteinerte Überreste der Hunde, die den Geisterherrn von Rodenstein bei seiner wilden Jagd begleiten. Sie finden sich am Wanderweg Nummer 5 nur wenig vom Parkplatz Frauenhecke entfernt und sind ebenfalls schöne Felsformationen.

Am Wochenende, vor allem Sonntag Mittags, sollte man diese Orte eher meiden, da es dann dort von Spaziergängern wimmelt.



Dagegen ist das Bügeleisen (siehe Bild oben und unten) durch eine schwerer erreichbare Lage gut gegen Besuchermassen geschützt. Trotz des eher "unmystischen" Namens ein wunderschöner Ort. Besucht man ihn von der Juhöhe aus, durchquert man die "Irr" - und verläuft sich leicht.

Siehe auch: Der alte Gott in der Irr.